Warum kehrt der Krebs manchmal zurück?

Manchmal kehrt der Krebs nach der Behandlung zurück. Dies nennt man ein Rezidiv. Selbst wenn eine Krebszelle zurückbleibt, kann sie wachsen und sich teilen und einen neuen Tumor bilden. Ein neuer Tumor kann in derselben Körperregion wachsen, in der der Krebs zuerst aufgetreten ist, oder der Krebs kann sich über das Blut- oder Lymphsystem in einen anderen Teil des Körpers ausgebreitet haben, wo er zu einem neuen Tumor heranwächst. Aus diesem Grund setzen die Ärzte manchmal direkt nach der ersten Behandlung eine weitere Behandlung ein, beispielsweise eine Chemotherapie nach der Operation. Dies wird als adjuvante Therapie bezeichnet. Ziel der adjuvanten Therapie ist es, das Wiederauftreten des Krebses zu verhindern, falls einige Krebszellen im Körper zurückbleiben.

 

In einigen Fällen kann es vorkommen, dass die Behandlung nicht mehr wirkt (resistent wird), so dass die Krebszellen nicht mehr zerstört werden. So kann der Krebs, der geschrumpft oder verschwunden war, wieder zu wachsen beginnen und größer werden. Dies kann passieren, wenn die Gene in den Krebszellen mutieren. Manche Genmutationen machen Krebszellen resistent gegen Chemotherapie und andere medikamentöse Behandlungen. Wenn Sie gegen eine Behandlung resistent werden, kann Ihr Arzt vorschlagen, dass Sie eine andere Behandlung ausprobieren.

Heilung oder Remission

Viele Krebsarten können mit einer Behandlung geheilt werden. Aber auch ein Krebs, der als geheilt gilt, kann noch Jahre später wieder auftreten. Deshalb sagen manche Ärzte lieber, dass der Krebs in Remission ist. Remission bedeutet, dass die Anzeichen und Symptome einer Krankheit (z. B. Krebs) abnehmen oder ganz verschwunden sind. Erfahren Sie mehr über hela cancer cells.